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Werbeformen im Internet

06.12.2012

Im Internet kann man auf vielerlei Arten Werbung für sein Unternehmen, bestimmte Produkte oder die eigene Website beziehungsweise Online-Shop treiben. Im Folgenden werden die gängigsten Werbeformen vorgestellt.

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Mit der Suchmaschinenoptimierung als einem Teil des Suchmaschinenmarketings versucht man, die eigene Website beziehungsweise einzelne Seiten von dieser möglichst hoch in den Ergebnislisten von Suchmaschinen - vorzugsweise Google als populärster Suchmaschine - zu platzieren. Man zielt dabei auf Suchbegriffe ab, für die man sich eine möglichst hohe Rendite verspricht. Interessante und zugkräftige Inhalte auf der eigenen Website vorausgesetzt, kann Suchmaschinenoptimierung eine höchst effiziente Werbeform darstellen, die viele an Ihren Inhalten interessierte Nutzer auf Ihre Web-Präsenz bringen kann. Zu beachten ist aber, dass SEO keine kurzfristigen Erfolge bringen wird, Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung tragen mittel- bis langfristig Früchte. Zudem benötigt man ein hohes Maß an Know-How, entweder direkt im eigenen Unternehmen oder bei einem beauftragten Dienstleister.

Suchmaschinenwerbung

Auch bei der anderen Facette des Suchmaschinenmarketings - der Suchmaschinenwerbung - denkt man in der Regel an ein Produkt des Marktführers Google: Google AdWords. Hier können Werbetreibende Text- oder in verschiedenen Bereichen auch grafische Anzeigen für bestimmte Suchbegriffe in Suchmaschinen oder Werbeplätze schalten. Die Abrechnung erfolgt dabei typischerweise pro Klick auf eine Anzeige, wobei der Klickpreis per auktionsähnlichem Verfahren unter allen Werbetreibenden für einen bestimmten Begriff ermittelt wird. Der große Vorteil von Google AdWords & Co. ist die kurzfristige Verfügbarkeit der Schaltung von Werbung, eine hohe Transparenz, was Kosten und Erfolg einer Kampagne angeht sowie die gute Ergänzung zur Werbeform Suchmaschinenoptimierung. So können beispielsweise für bestimmte Suchbegriffe Werbekampagnen über AdWords geschaltet werden, solange die SEO-Bemühungen für diesen Begriff noch nicht zum Tragen gekommen sind. Auf der anderen Seite können AdWords-Kampagnen schnell teuer werden, gerade wenn es sich um sehr umkämpfte Begriffe handelt, für die viele Wettbewerber mitbieten. Zudem handelt es sich bei professioneller Herangehensweise um ein komplexes System, für das Kompetenzen vorhanden sein oder diese zugekauft werden müssen.

Displaywerbung

Bei der Displaywerbung schaltet man auf anderen Websites grafische Werbeanzeigen (statisch oder animiert) in verschiedenen möglichen Formaten und Abmessungen. Diese Anzeigen sind typischerweise mit bestimmten Zielseiten auf der eigenen Website verlinkt. Heutzutage sind die Klickraten auf Banner in der Regel vergleichsweise gering, so dass bei Abrechnung per Einblendung die Kosten relativ hoch sind. Dafür sind Bannerkampagnen sofort verfügbar und bei Abrechnung per Klick individuell kalkulierbar. Insbesondere für Branding-Kampagnen sind Banner nach wie vor eine relevante Werbeform.


Data Driven Display

Die Zukunft der Bannerwerbung heißt Data Driven Display. Dabei werden nicht einfach jedem Besucher die gleichen Banner angezeigt, sondern Techniken wie Retargeting eingesetzt um Klickraten und Umsatzzahlen zu maximieren.


Retargeting? Diese Präsentation erklärt es:

Affiliate Marketing

Beim Affiliate Marketing werden Werbetreibender und Werbeflächen-Betreiber typischerweise über einen Dienstleister zusammengebracht, wobei in diesem Fall die Abrechnung typischerweise per Klick geschieht.

Social Media

Gängigen Statistiken zufolge ist die Schaltung von Werbeanzeigen auf Werbeträgern, die dem Bereich Social Media zuzuordnen sind (beispielsweise Facebook, Blogs, Youtube, etc.) von begrenzter Effizienz. Vielversprechender erscheint, sich durch eine eigene Facebook-Fanpage, einen Twitter-Kanal oder ein Blog aktiv am Web 2.0 zu beteiligen. Neukunden findet man hier häufig nicht, solche Werbeformen haben sich aber als guter Kanal zu Stammkundenbetreuung erwiesen. Desweiteren bieten gerade Blogs die Möglichkeit, Kernkompetenzen zu demonstrieren und sekundäre Conversions wie den Download von Produktbroschüren oder die Anmeldung zu einem Newsletter zu forcieren. Social Media-Kanäle sind zudem vergleichsweise schnell aufgesetzt, bedürfen aber ständiger Aktualisierung und Zeit, um eine nennenswerte Zahl von Nutzern für sich zu begeistern.


Die beliebtesten Social Media Kanäle laut der DIM-Studie
Die beliebtesten Social Media Kanäle laut der DIM-Studie

Laut der aktuellen Social Media Marketing Studie 2012 (PDF) vom deutschen Institut für Marketing setzen 68,9% aller Unternehmen Social Media zu Kommunikation ein. Ein Plus von 2,6% zum Vorjahr.

Newsletter-Marketing

Erfahrungsgemäß bei interessanten Inhalten und einer seriös aufgebauten Leserschaft sehr effektiv ist der regelmäßige Versand von E-Mail-Newslettern. Der große Nachteil: Auch hier braucht es seine Zeit, bis man eine Zahl von Abonnenten für sich gewinnen kann, die den Versand des Newsletters auch lohnt. Ist dieser Punkt aber erreicht, so stellen Newsletter oft eine gewinnbringende Werbeform dar, die relativ wenig Arbeit erfordert, denn es müssen immer nur die jeweiligen neuen Ausgaben des Newsletters erstellt und versendet werden. Weitere Pluspunkt: Vergleichsweise geringe Kosten.